Montag, 28. Juli 2008

Drummer-Drama und Meerkatz-Moments

Was fuer ein Paradies, unser kleiner Campingplatz am Rande eines Kratersees (Lake Nkuruba). Die erholsame Stille wird nur durch Vogelgezwitscher, das Rascheln der Affen in den Baumkronen und das Springen der Fische unterbrochen. So stellte sich unser Zufluchtsort vor der afrikanischen Zivilisation dar. Mangusten und Horden von Meerkatzen huschten ueber den Campingplatz und wir meinten schon hier nie mehr weg zu wollen...
Und dann kamen SIE.
Die Affenhorden wurden von einer Kinderhorde abgeloest, die sich mangels alternativer Wochenendbeschaeftigungen zwischen unseren Zelten und de Restaurant mit Trommeln niederliessen und eine Folkloreshow fuer Touristen einstudierten. - Und das stundenlang - immer die gleichen Gesaenge, immer das gleiche Getrommel in voller Lautstaerke.
Uns blieb nichts als die Flucht zu erfgreifen und zu Fuss oder per Rad die Gegend zu erkunden und dem Laerm ein paar Stunden zu entkommen.
Unser Trostpflaster war auf jeden Fall die genialen Kuenste der Kuechenchefin, bei der wir nur die Grundkomponenten des afrikanischen Essens bestellten und sie zauberte daraus eine Haute-Cuisine, die ihresgleichen sucht. - Vor allem hierzulande, wo mit Gewuerzen aeusserst sparsam umgegangen wird - ja diese geradezu gemieden werden. Kaum einer versteht wie die Europaeer und v.a. die Inder damit ihre Speisen verderben koennen.
Mit dem Abnehmen wird es in diesem Urlaub also wieder nichts...

Kommentare:

lisa hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
lisa hat gesagt…

Also doch eher Mehr-Kinder-Moments.

Was isst man denn in Uganda so?

Christa hat gesagt…

Nach einigen Ribiselpflücktagen in der Stmk und ein paar Tagen bei Marion (Auto steht noch brav, Baby immer noch im prall gefüllten Medizinball) habe ich interessiert nachgelesen und bin wieder live(zumindest in Gedanken) dabei. Passt auf euch auf - ihr meistert sicher noch weitere Dramen...