Freitag, 11. Juli 2008

Jinja

Gestern sind wir hier an der Quelle des Weissen Nil angekommen, in einer weitlaeufigen gruenen Stadt namens Jinja. Sehr touristisch aber schoen! Wir haben unser Zelt im paradiesischen Garten eines kleinen Hotels aufgestellt, eine Bootsfahrt gemacht und einige Restaurants ausprobiert (gerade eben eines der zahlreichen indischen Restaurants - Inder gibt es hier sehr viele).
Im Garten vom TimTon Hotel

Fischerboot für einen Trip zu der Quelle des weissen Nil

Michl und Edit mitten in der Quelle

Morgen frueh gehts weiter nach Mbale, an den Fuss des Vulkans Mt.Elgon, den wir im Laufe der kommenden Woche erklimmen wollen (ueber 4000 Meter!) - dabei wird uns vermutlich ein Guide und sogar ein Porter helfen, denn an die Erlaubnis, durch den Nationalpark zu trekken, sind verschiedene Bedingungen geknuepft (wie z.B. Arbeitsplatzbeschaffung). Mehr dazu vielleicht noch morgen. Vielleicht aber auch nicht, denn da haben wir viel zu tun: Lebensmittel einkaufen, Permits organisieren, Trekk vorbereiten. Solltet ihr also eine Woche nichts mehr hoeren, dann sind wir bereits unterwegs an die kenianische Grenze.
Heute geniessen wir aber noch diesen wunderbaren Urlaubstag und die Stimmung hier am Viktoriasee (ohne Barsch).

Mittwoch, 9. Juli 2008

Mitten in Afrika...

... sind wir heute ganz uebermuedet gelandet. Die ersten Stunden von 4-6 verbrachten wir in einem Cafe in der Flughafen-Ankunftshalle, bei Tagesanbruch nahmen wir uns schliesslich ein Taxi in die 40km entfernte Hauptstadt Kampala. Der erste Eindruck von Uganda war ueberwaeltigend: Von der Flughafen-Halbinsel blickt man rundum auf den riesigen Viktoriasee; schon bei den ersten Sonnenstrahlen waren die Strassen von Schulkindern und Menschen auf dem Weg zur Arbeit gesaeumt. Warum sie zu Fuss gingen? - Vermutlich um dem totalen Verkehrsinfarkt in der morgendlichen Rushhour zu entgehen... ;-) - in den wir natuerlich sofort hineingeraten sind.

Nach Reifenplatzer direkt vor unserer Unterkunft - bzw. billigen Absteige, der ersten Bekanntschaft mit den dortigen Mitbewohnern (Kuechenschabe und Schimmelpilz), brauchten wir zuerst einen ordentlichen ugandischen Kaffee: Heisses Wasser bzw. heisse Milch mit noch mehr Wasser und etwas braunem Farbstoff - so viel also zum Land des Kaffees...
Mittlerweile haben wir beschlossen Morgen die intensive Hauptstadt gleich wieder zu verlassen und uns in Jinja - der 2.groessten Stadt des Landes - einzuquartieren und Afrika dort auf uns wirken zu lassen... Kampala ist naemlich (wahrscheinlich auch aufgrund unserer derzeitigen Verfassung) extrem hektisch, overcrowded und intensiv. Wir haben aber mit grosser Freude schon festgestellt, dass die Einheimischen an uns nicht besonders interessiert sind. Wir werden auf den Strassen weder angequatscht, noch will man uns dauernd etwas verkaufen. Das geht sogar so weit, dass man uns im Ticket-Office fragte, ob wir wirklich Bus-Tickets kaufen wollten.

Dienstag, 8. Juli 2008

Egypt-Air

Zur Info unsere Flugdaten:

Hinflug 8. Juli:
München 15:55 - Kairo 21:00
Kairo 23:00 - Entebbe 03:45



Rückflug 6. August:
Entebbe 04:35 - Kairo 09:15
Kairo 11:40 - München 14:55

Montag, 7. Juli 2008

Übersichtskarte

Damit alle unsere Reiseroute mitverfolgen können eine kleine Übersichtskarte von Uganda.

Morgen: Abflug MUC 15:55

Morgen gehts los: München - Kairo - Entebbe (Ankunft: Mittwoch 03:45 Ortszeit)

Entebbe-Airport ist Ugandas internationaler Flughafen und liegt auf einer kleinen Halbinsel im Viktoriasee...

Freitag, 27. Juni 2008

Unterolberndorfer Manifesto

Sachen gibt's: Ugandas Führung in Unterolberndorf beim "Grünen Jäger"

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5 trat die Führung des ugandischen National Resistance Movement (NRM) im Unterolberndorfer Dorfwirtshaus "Zum grünen Jäger" zu einer konspirativen Sitzung und dem Ausarbeiten eines politischen Programmes für das befreite Uganda zusammen. Der NRM liegt das "Unterolberndorfer Manifesto", auf der die heutige Verfassung von Uganda beruht, zugrunde. Einer der Teilnehmer war der spätere Staatspräsident Yoweri Museveni.

Das Zehnpunkteprogramm - das "Unterolberndorfer Manifesto" enthielt kurz zusammengefasst Folgendes:

  1. Demokratie: Aufbau einer Basisdemokratie durch Bildung von gewählten Volkskomitees auf Dorfebene

  2. Sicherheit: Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit zu Gunsten der Menschen und ihres Eigentums.

  3. Nationale Einheit: Überwindung der von Obote und andere Diktatoren zwischen den verschiedenen Völkern und Religionsgemeinschaften errichteten Mauern von Hass, Furcht und Krieg.

  4. Verteidigung und Konsolidierung der nationalen Unabhängigkeit durch eine Wandlung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen und kolonialem Untertanentum hin zu einer ebenbürtigen Partnerschaft.

  5. Aufbau einer unabhängigen und selbstragenden Wirtschaft.

  6. Wiederherstellung und Verbesserung von Sozialdiensten und Sanierung der verwüsteten Gebiete.

  7. Beendigung von Korruption und Machtmissbrauch.

  8. Wiedergutmachung für zwangsumgesiedelte und schuldlos verarmte Bevölkerungsteile.

  9. Zusammenarbeit mit den Nachbarländern und Verteidigung von Menschenrechten auch in anderen Teilen Afrikas.

  10. Prinzip einer gemischten Wirtschaft: Verstaatlichung strategischer Industriezweige bei gleichzeitig existierender Privatwirtschaft.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Strom in Uganda

Da wir uns ja bald in ein "fremdes" Land aufmachen und unsere Händys trotzdem Stom brauchen hab ich mich mal schlau gemacht was die in Uganda für Stecker verwenden.

Aus dieser Karte geht hervor, dass der Typ G verwendet wird. Uns so sieht er aus:

Also falls sich jemand von uns so ein ReisesteckerDingsBums kaufen will - das muss er können!!

Die Infos hab ich im Übrigen von Wikipedia!!

Dienstag, 10. Juni 2008

Meeting

Trotz oder vielleicht gerade wegen EM und LT-Wahl wäre ca. einen Monat vor Abflug eine Zwischenbesprechung sinnvoll. Datum: bald. Zeit: Nach der Arbeit. Ort: Terrasse, Balkon oder Treibhaus-/Bierstindlgarten.

Dienstag, 27. Mai 2008

Uganda setzt einen eigenen Gerichsthof für Kriegsverbrechen ein

Uganda has set up a special war crimes court to deal with cases of human rights violations committed during the 20-year insurgency in the north.

Principal Judge James Ogoola said the court will have the mandate to try Lord's Resistance Army rebel leaders.

Reporters say the move is seen as an attempt to convince the International Criminal Court (ICC) to drop indictments against top LRA commanders.

The LRA leader has refused to sign a peace deal until they are lifted.

Some two million people have been displaced during the conflict, notorious for atrocities against children.

It was agreed that the court, a special division of the Uganda High Court, would be set up at peace talks between the rebels and government.

But LRA leader Joseph Kony refused to sign a final peace agreement last month, wanting further assurances about the ICC warrants.

He wants the Ugandan government to write to the UN Security Council and the ICC to have indictments lifted.

Media reports in Uganda say Justice Akiiki Kiiza has been named to head the war crimes court.

He will be assisted by Eldad Mwangusya and Lady Justice Ibanda Nahamya, who served at Sierra Leone's UN-backed war crimes court.

Freitag, 16. Mai 2008

Zahl der Berggorillas in Zentralafrika gestiegen

Kampala (dpa) - Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Berggorillas ist in Zentralafrika trotz der Kriege und Bürgerkriege in der Region in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. «Es gibt jetzt 740 Tiere, die Hälfte von ihnen in Uganda», so Sam Mwandha, Leiter der ugandischen Wildschutzbehörde (UWA).

Vor zehn Jahren hätten nur etwa 650 der Menschenaffen in den Vulkanbergen Ugandas, Ruandas und des Kongo gelebt. «Allgemein gab es einen Anstieg der Gorillabevölkerung von etwa einem Prozent pro Jahr» sagte Mwandha in Kampala. Doch vor allem die Kämpfe in der ostkongolesischen Provinz Kivu hätten starke Auswirkungen auf die Gorillas gehabt.

Der Virunga Nationalpark, in dem viele der kongolesischen Gorillas leben, befindet sich seit Monaten in der Hand von Rebellen. Die Wildhüter können dort nur eingeschränkt arbeiten. Gorillas gerieten nicht nur zwischen die Fronten von Rebellen und Regierungssoldaten, auch Wilderer nutzten die unsichere Lage aus, um die seltenen Menschenaffen zu jagen.

Vor allem in Uganda und Ruanda ist «Gorilla Trekking» beliebt bei ausländischen Touristen, die in Begleitung von Wildhütern für ein paar Stunden das Siedlungsgebiet der Gorillas besuchen dürfen.